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Wichtige Themen

Eltern, Pädagogen und Erwachsene, die viel mit Kinder zu tun haben, fühlen sich oft wenig über jugendliche Mediennutzung informiert. Dazu kommt, dass die technische Entwicklung der Medien immer wieder neue Gefährdungen und Risiken hervorbringt.

 

Welche Gefährdungen und Risiken das sind, wie man sie aus pädagogischer Sicht bewertet und wie man sie gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aufarbeiten kann, haben wir in fünf Themenbereichen zusammengefasst und dazu Informationen für Sie zusammengestellt.

 

Internet allgemein
Das Internet hat als Leitmedium bei Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren mit dem Fernsehen gleichgezogen. Während sie es nutzen, können sie Opfer von Viren und Würmern oder auch von "Abzocke" werden oder stoßen auf Inhalte, die sie in ihrer Entwicklung beeinträchtigen.


"Cybermobbing geben wir keine Chance!"

So heißt das neue Unterrichtsmodul

von Doris Jöhle-Gutmacher, Lehrerin und Medienpädagogische Beraterin am Kreismedienzentrum Emmendingen. Es ist für alle Schularten und ab Klasse 6 geeignet.


Wie man sich als Mobbing-Opfer fühlt, vermittelt das Modul von Franziska Hahn, ebenfalls Lehrerin und Medienpädagogische Beraterin am Kreismedienzentrum in Buchen. Ihr Modul ist für Klasse 8 am besten geeignet. Beide Unterrichtsmodule finden Sie ab sofort unter www.unterrichtsmodule-bw.de.


Außderdem ganz aktuell: Medienfit- Sicherheit im  Netz. In diesem Unterrichtsmodul werden Schülerinnen und Schüler mittels des Videoclips "Medienfit  mit Lessing-Realschule -TV" (von Schülerinnen und Schülern der Lessing-Realschule in Freiburg gedreht) , für sicheres Chatten und die Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken sensibilisiert.

 

Social Communities
Jugendliche bauen sich im Internet soziale Netzwerke auf. Sie nutzen dafür eigene Communities wie z.B. SchülerVZ, myspace, knuddels oder kwick. Dort kommunizieren Jugendliche mit Freunden oder auch Unbekannten, laden Fotos hoch und werden Mitglied in verschiedenen Gruppen.
Sie geben dort sehr viele Informationen über sich preis. Welche Risiken die Offenbarung persönlicher Daten haben kann und wie man dies im Unterricht thematisieren kann, zeigen z.B. die Unterrichtsmodule "Risiken in sozialen Netzwerken" oder "Wer bin ich?".

 

Chat
Bei der Frage "Was machst Du im Internet hauptsächlich?" antworten die meisten Jugendlichen: "Ich chatte mit Freunden." Chatten ist nichts anderes als miteinander plaudern per Tastatur. Online und in Echtzeit.
Viele Eltern wissen nicht, was Chatten überhaupt ist oder können nicht einschätzen, wen oder auf was ihre Kinder dabei stoßen können. Wie man das Thema "Chat" für Eltern aufbereitet, sie informiert, finden Sie z.B. bei Klicksafe.

 

Problematische Inhalte
Jugendmedienschutz im Internet ist sehr schwierig; aus dem Internet die Seiten ausfindig zu machen, deren Inhalte pornografisch, Gewalt verherrlichend und/oder staatsfeindlich sind und dann gegen die Betreiber vorzugehen, ist fast unmöglich.
Die behördliche Bekämpfung wird teilweise unmöglich gemacht, da sich viele Seiten auf Servern im Ausland befinden.
Jugendschutz.net ist eine Institution, die das Internet kontrolliert und für die Einhaltung des Jugendschutzes sorgt.
Weitere Portale über den gesetzlichen Jugendmedienschutz finden Sie hier.

 

Computer- und Konsolenspiele
Online oder offline zocken, ist neben dem Kommunizieren, ein wichtiger Aspekt der Computernutzung von Jugendlichen. Allerdings geraten Computerspiele immer wieder in die Schlagzeilen: Sei es, weil sie in den Zusammenhang mit Gewalttätigkeit gebracht werden oder weil bestimmte (Online-) Spiele wie z.B. World of Warcraft Suchtpotenzial unterstellt wird.

 

Handys
Der multimediale Alleskönner Handy ist mehr als nur ein Telefon. Damit kann man heute fotografieren, Videos drehen, Musik hören und im Internet surfen. Das hat viele Vorteile, aber eben auch Gefahren wie z.B. die Kostenfalle oder die "Happy Slapping"-Filme, die per Bluetooth unter den Jugendlichen kursieren.

 

Musik, Filme
Youtube, Flickr oder andere Portale bieten eine Vielzahl von Musiktiteln, Videos und Fotos. Allerdings kann man diese nicht einfach so downloaden oder kopieren, denn das Urheberrecht ist auch im Internet gültig.
Zum Urheberrecht gibt es inzwischen eine eigene Seite im Netz, auf der zu allen Urheberrechtsfragen Informationen zu finden sind: Irights

Fernsehen

Der Fernseher ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Nach wie vor spielt er im Leben der 6- bis 13-Jährigen die wichtigste Rolle. Fernsehen ist bei Kindern nicht nur die am häufigsten ausgeübte Medientätigkeit, sondern auch die beliebteste. Die Wissenschaft streitet sich nach wie vor darüber, ob Fernsehen dumm oder schlau macht. Eins zeigt jedoch die Studie des kriminologischen Forschungsinstituts Hannover: Kinder die ein eigenes Fernsehgerät in ihrem Zimmer haben, sehen häufiger fern.

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"Das Fernsehkopfkind" ist ein aktueller Spot zur Initiative für ein fernsehfreies Kinderzimmer und wurde von Studenten der Hochschule der Medien in Stuttgart produziert.

Pfeil
Das Projekt sensibilisiert, stärkt und unterstützt Kinder, Jugendliche und Erwachsene beim Umgang mit Medien.