Projektbeschreibung
Das Projekt des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg „Medien - aber sicher“ hat sich zum Ziel gesetzt, für Themen des präventiven Jugendmedienschutzes zu sensibilisieren, Informationen und Materialien dazu zu erarbeiten und in die Fläche zu bringen. Wir unterstützen Pädagoginnen und Pädagogen innerhalb und außerhalb der Schule und halten Ratschläge für Eltern bereit.
Das Projekt besteht aus drei Elementen:
- eine direkte, persönliche Beratung zu Jugendmedienschutzfragen per Telefon oder E-Mail (Anlauf -und Beratungsstelle)
- Organisation von Informationsveranstaltungen und Fortbildungen in Zusammenarbeit mit Stadt- und Kreismedienzentren
- Bereitstellen themenspezifischer Unterrichtsmodule und Materialien zum Downloaden.
Projekt-Flyer zum Download als PDF.
Wissen ist der beste Schutz- für einen souveränen Medienumgang
Dem präventiven Jugendmedienschutz kommt wachsende Bedeutung zu. Wir verstehen ihn als eine Art Verbraucherschutz in Sachen Medien. Daher steht die Förderung der Medienkompetenz von Erwachsenen wie von Kindern und Jugendlichen bei uns im Vordergrund.
Wissen ist unserer Ansicht nach der beste Schutz. Es gibt Jugendlichen einen Orientierungsrahmen, der sie Gefahren und Risiken in den Medien erkennen lässt und souveränes, kompetentes und sozial verantwortliches Handeln mit den Medien ermöglicht.
Medienkompetente Erwachsene wiederum können die Verantwortung für Kinder und Jugendliche besser übernehmen und sie vor Gefahren warnen, ihnen Werte vermitteln und so ihren Schutz erhöhen.
Erst nachdenken – dann surfen und klicken und Gefährdungen erkennen Medienkompetenz heißt auch, sich möglicher Risiken bewusst zu sein, z.B. in folgenden Bereichen:
Verbotene oder jugendgefährdende Inhalte, z.B. sexuelle und/oder herabwürdigende Belästigung in Chats, Gewalt, Geschmacklosigkeiten, Rassismus.
Werbung und Abzocke, z.B. beim Surfen, bei Online-Kauf und Online-Banking, Handys, Werbesendung im Fernsehen.
Verletzung der Persönlichkeitsrechte und des Datenschutzes, z.B. in Communities, beim Online-Kauf, durch Mobbing.
Unangenehme Kontakte, z.B. in Chats, Communities, auf dem Handy etc.
Sucht, z.B. Online-Spiele, Sexseiten, etc.




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